Staging with Light

Caroline Vilbrandt


wann: Mittwoch, 14.09.22, 19:00, Start Präsentation 19:15
wo: hybrid > virtuell oder körperlich anwesende bei Fa. Ellux, Fritschestraße 27/28, 10585 Berlin
Wie immer mit einem schönen, gemeinsam zusammengestellten, Mitbring-Buffet.

Der Einsatz von Licht als Instrument der Inszenierung und als erzählerisches oder atmosphärisches Mittel ist ein wesentlicher Aspekt der Bühnenbeleuchtung. Überlegungen, die auch bei der Lichtplanung in unserer gebauten Umwelt immer wichtiger werden.

Die Abschlussarbeit von Frederik Rohm im Studiengang Architectural Lighting Design an der HS Wismar hatte zum Ziel, herauszufinden, inwieweit sich die beiden Bereiche der Beleuchtung überschneiden und möglicherweise konvergieren. Es wurden Prinzipien des Bühnenlichtdesigns identifiziert, um ihre Relevanz und Anwendbarkeit in der architektonischen Lichtplanung zu bewerten.

Frederiks Interesse an der Bühnenbeleuchtung beruht auf eigener Erfahrung – vor seinem Studium in Wismar war er selbst als Darsteller und Choreograph an verschiedenen Theatern tätig.

Wir konnten Frederiks Arbeit in einer sehr spannenden Präsentation kennenlernen und hatten danach die Gelegenheit, sehr angeregt über diese Thema zu dikutieren.

when: Wednesday, 14.09.22, 19:00, start presentation 7:15 pm
where: hybrid > virtually or physically present at Ellux, Fritschestraße 27/28, 10585 Berlin
As always with a nice, jointly compiled, bring-your-own-buffet.

Using light as an instrument of staging and as a narrative or atmospheric device is an essential aspect of stage lighting. Considerations that are becoming increasingly important in lighting design in our built environment.

Frederik Rohm´s final thesis in the Architectural Lighting Design course at HS Wismar aimed to find out to what extent the two fields of lighting overlap and possibly converge. Principles of stage lighting design were identified to evaluate their relevance and applicability in architectural lighting design.

Frederik’s interest in stage lighting is based on his own experience – before studying in Wismar, he himself worked as a performer and choreographer at various theatres.

What a great work, presentation and discussion afterwards!


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Lichtvision Design at the Regular Light Table

Caroline Vilbrandt


wann: Dienstag, 09.08.22, 19:00, Start Präsentation 19:15

wo: hybrid > virtuell oder körperlich anwesende bei Fa. Ellux, Fritschestraße 27/28, 10585 Berlin

Lichtvision Design

• Year of foundation: Berlin 1997, London 2011, Hong Kong 2012
• We are 35+ people, we come from 15+ countries, we speak 10+ languages
• We are rooted in
• Lighting Design
• Architecture
• Daylighting
• Electrical Engineering
• Landscaping
• Stage Lighting
• Industrial Design

We create holistic lighting solutions which are
innovative, sustainable and human-centered.
We design places people remember.

Einen herzlichen Dank an das renommierte und vielfach ausgezeichnete Lichtplanungsbüro Lichtvision Design für die spannende Projekt-Präsentation!

Was für ein spannender Austausch!

when: Tuesday, 09.08.22, 19:00, start presentation 7:15 pm

where: hybrid > virtually or physically present at Ellux, Fritschestraße 27/28, 10585 Berlin

Many thanks to the renowned and award-winning lighting design office Lichtvision Design for the exciting project presentation!

What a great discourse!


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13.07.2022 Zwischenstandtsbericht zur Entwicklung einer Insektenfreundlichen Leuchte

Caroline Vilbrandt


Wann: Mittwoch, 13.07.2022, 19:00

Wo: online, Link via Newsletter

Ein Meilenstein in der Entwicklung insektenfreundlicher Beleuchtung!

Sibylle Schröer berichtete uns vom gegenwärtigen Stand der gemeinsamen Leuchtenentwicklung der Firma Selux und des Leibniz Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB)

In einer umfassenden, spannenden Präsentation hat sie uns zunächst einen Überblick über das Problem des Insektensterbens und des massiven Rückgangs der Arten gegeben. Die von ihr vorgestellte Straßenleuchte zeigt sich im bisherigen Test als sehr vielversprechen.

Wie aus der angeregten Diskussion im Nachgang auch noch einmal hervor ging, ist das Beleuchten lange nicht der einzige Grund dafür. Wahrscheinlich wiegen der Klimawandel, intensive Landwirtschaft und andere Faktoren hier schwerer. Genaue Gründe kann die Wissenschaft dafür noch nicht geben, es gibt jedoch viele Studien, z.B. diese.

Zusammenfassend kann man vielleicht sagen, daß

  • dieser Prozess leider viel zu schnell geht
  • jeder, der in seinem Tätigkeitsfeld die Möglichkeit hat, etwas dazu beitragen sollte, ihn zu stoppen
  • die Zusammenhänge viel zu komplex und
  • viel mehr Disziplin-übergreifend und -verknüpfend geforscht werden müßte für ein vollständiges Bild
  • wir als Lichtplaner nicht auf absolut gesicherte und 100% erwiesene Erkenntnisse aus der Wissenschaft warten können, bevor wir dieses Problem in unserer Planung berücksichtigen
  • wir mit dem Konzept der neuen Straßenleuchte im Bereich der technischen Beleuchtung bald ein gutes Instrument dafür in die Hand bekommen, welches hoffentlich weiter Schule macht.
  • mit entsprechenden Produkten ein vielversprechender und vor allem zukunftsfähiger Markt für die Leuchtenindustrie entsteht
  • wir zügig unser Bewertungssystem für Leuchten weg von der Effizient und hin zur Suffizienz und Utilanz überdenken sollten
  • Lichtverschmutzung nicht nur für Insekten ein Problem ist,
  • wir mit Natur-integrierender Planung auch anderen Arten und
  • vor allem uns selbst einen Gefallen tun können
  • es schon gute Vorbilder gibt, den wir hier folgen können, z.B. das Projekt Naturlicht
  • es – wie immer bei echten Erfolgen – auf eine gute Zusammenarbeit zwischen Planern und Behörden und Herstellern ankommt
  • das Bundesnaturschutzgesetz und das Aktionsprogramm Insektenschutz eine Hilfe sein kann
  • wir Designer all das als Chance für eine umsichtigere Ästhetik begreifen können

Die neue Straßenleuchte für Fahrradwege steht auf dem Experimentierfeld des IGB. Das Besondere an dieser Leuchte – in 3000K – ist die weitestgehend reduzierte Abstrahlung am Leuchtenkopf. Damit soll der sogenannte Staubsaugereffekt auf Insekten verringert werden. Die Fahrbahn, ein Radweg mit 2,5m Breite, wird nach P4 beleuchtet, das angrenzende Gewässer bleibt von Lichtemissionen verschont durch einen präzisen Cut off.

When: Wednesday, 13.07.2022, 19:00
Where: online, Link via Newsletter

A milestone in the development of insect-friendly lighting!

Sibylle Schröer told us about the current status of the joint luminaire development by the company Selux and the Leibniz Institute of Freshwater Ecology and Inland Fisheries (IGB).

In a thorough presentation, she gave us an overview of the problem of the extinction of insects and species decline. The presented luminaire so far is very promising in the tests.

As the lively discussion afterwards showed, lighting is by no means the only reason for this. It is likely that climate change, intensive farming and other factors weigh more heavily.

Science cannot give precise reasons yet, but there are studies like this.

Trying to summarize:

  • This process unfortunately goes much too fast
  • Anyone who has an opportunity in their field of activity should do something to stop it
  • The correlations are much too complex and
  • much more interdisciplinary and cross-disciplinary research would have to be carried out for a complete picture.
  • We, as lighting designers, cannot wait for scientific findings that are absolutely reliable and 100% proven before we take this problem into account in our work.
  • With the concept of the new technical streetlight, we will soon have a good tool for this, which hopefully is a role model for others.
  • A promising and, above all, sustainable market for the lighting industry is created with corresponding products.
  • We should quickly rethink our rating system for luminaires away from efficiency and towards utilance, see Din EN 13032-5.
  • Light pollution is not only a problem for insect
  • Nature-integrating planning is a benefit for other species and us
  • There already are good examples
  • The key is good cooperation between authorities, designers and the industry
  • Laws and recommendations can support this process
  • As creatives, we can take all that as a chance for a more sustainable aesthetic


14.06.2022, 19:00, bei Ellux & online: Solar Decathlon Europe

Caroline Vilbrandt


wann: Dienstag, 14.06.22

wo: hybrid > virtuell oder körperlich anwesend bei Fa. Ellux, Fritschestraße 27/28, 10585 Berlin

Diesmal haben wir ein weiteres Mal eine Brücke zu einer uns naheliegenden Disziplin geschlagen. Michael Immecke  (danke für Dein wunderbares Engagement, Michael!) hat ganz großartig von seinem Heimatort Wuppertal aus vom „Solar Decathlon Europe“ berichtet, in dem es um nachhaltiges Bauen und Wohnen in der Stadt ging. Eine äußerst spannende und abwechslungsreiche Präsentation, die uns allen Lust gemacht hat, dort mal schnell vorbei zu fahren. Insbesondere auch, weil da ja in diesem Jahr zum ersten Mal ein Preis für nachhaltige Architekturbeleuchtung verliehen wurde, durch die Litg zusammen mit dem Bund Deutscher Innenarchitekten e. V. (BDIA).

Wer keine Zeit hatte, sich das mit eigenen Augen anzuschauen – Michael hat ein Video gemacht, welches Ihr hier sehen könnt.

Auch die Präsentation könnt Ihr gerne einsehen – Anfragen an pr(at)vilbrandt-lichtplanung.de

Im Biergarten der Kastanie in Charlottenburg hatten wir danach noch eine richtig gute Zeit. Schön, mal wieder mit den Kollegen zusammen zu sitzen!

when: Tuesday, 14.06.22

where: hybrid > virtually or physically present at Ellux, Fritschestraße 27/28, 10585 Berlin

This time we built a bridge again to a discipline close to us. Michael Immecke  (thanks for your wonderful commitment, Michael!) gave a great report from his hometown of Wuppertal on the „Solar Decathlon Europe“, which is about sustainable building and living in the city. An extremely exciting and varied presentation that made us all want to take a quick trip there. In particular, because this year, a prize for sustainable architectural lighting was awarded for the first time, by the Litg together with the Bund Deutscher Innenarchitekten e. V. (BDIA).

If you didn’t have a chance to get there – Michael made a video you can see here.

You are also welcome to ask for the presentation – inquiries to pr(at)vilbrandt-lichtplanung.de

Afterwards we had a really good time in the beer garden of the Kastanie in Charlottenburg. It was so nice to sit together with colleagues again!


XRevent Creator - ein Open Source Plattform für hybride Events

Caroline Vilbrandt


Termin: 11.05., 19:00

Diesmal hat Anke von der Heide – Kuratorin, Medienkünstlerin, Wissenschaftlerin und Lehrbeauftragte – uns über das u.a. von ihr betreute Projekt XRevent Creator berichtet; hier ihre Einführung:

„Wie viele andere konnten auch wir Anfang 2020 keine realen Veranstaltungen in die praxisnahe Lehre Eventtechnik an der HAW Hamburg einbinden. Aus diesem Mangel ist eine Open Source XRevent Plattform, die physische und virtuelle Veranstaltungen miteinander verknüpft und soziale, interaktive und 3D Live-Erlebnisse für Multiuser gestaltet. Der XRevent Creator ist eine Webapplikation, ein virtuelles Baukastensystem mit dem sich Cross-Reality Events wie Konzerte, Theater und Bühnenshows, Konferenzen, Clubevents, Ausstellungen und Messen ohne Programmieraufwand erstellen lassen. Die Arbeitsweise einer realen Veranstaltung wurde berücksichtigt. Gängiges Eventequipment wie Lichtpult, Videomapping- und Tontechnik dienen als Schnittstelle und zur gleichzeitigen Manipulation beider Events. Zudem begehen wir Neuland in dem wir schon jetzt Live-Lichtshows für die virtuelle Welt umsetzen können, dazu dient das neue GDTF Format für intelligente Leuchten und eine eigene DMX zu Artnet Software.“

In ihrer Präsentation konnte man regelrecht fühlen, welches Potential in hybriden Veranstaltungen, die sowohl die analoge als auch digitale Präsenz erlauben, aber nicht zur reinen Virtual Reality werden, steckt! Ein spannender Ansatz, dessen weitere Entwicklung man beobachten sollte!

Scedule: 11.05.2022, 19:00, online

This time, Anke von der Heide – curator, media artist, researcher and lecturer – told us about the XRevent Creator project, which she supervises among others; here her introduction:

„Like many others, we were unable to integrate real events into the practical teaching of event technology at HAW Hamburg in the early 2020s due to covid lockdown. Resulting from this shortcoming we created an open source XRevent platform that links physical and virtual events and designs social, interactive and 3D live experiences for multiusers. The XRevent Creator is a web application, a virtual construction kit with which cross-reality events such as concerts, theatre and stage shows, conferences, club events, exhibitions and trade fairs can be created without any programming effort. The working method of a real event was taken into account. Common event equipment such as light desks, video mapping and sound technology serve as an interface and for the simultaneous manipulation of both events. In addition, we are breaking new ground in that we can already implement live light shows for the virtual world, using the new GDTF format for intelligent luminaires and our own DMX to Artnet software.“

In her presentation, you could really feel the potential in hybrid events that allow both analogue and digital presence, but do not become pure virtual reality! An exciting approach whose further development should be observed!


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Visit Dark Skies

Caroline Vilbrandt


Mittwoch, 09.03.2022, 20:00

Im Rahmen der „Berliner Nachtungen“ durften wir den Ausführungen der junge Entrepreneurin, Architektin und Lichtplanerin Etta Dannemann über ihr Unternehmen „Visit Dark Skies“ folgen.

Mit Ihrem Hörerlebnis bringt sie Menschen dazu, sich auf den Boden zu legen, um die Sterne und das Universum zu erfahren. Das kann man nicht nur in Sternenparks und den wenigen verbliebenen wirklich dunklen Regionen tun. Es eignet sich auch hervorragend für die Dachterrasse, den Balkon, die Parkanlage– jede halbwegs abgeschirmte Situation – dafür, einem selbst bei umgebender Lichtverschmutzung eine Ahnung von der Tiefe und Weite des uns umgebenden Alls zu geben.

Ein Erlebnis, welches die meisten von uns sehr berührt. Und uns vielleicht dazu anregt, Lichtsmog möglichst zu vermeiden und zu minimieren.

As part of the „Berliner Nachtungen“, we were able to listen to the young entrepreneur, architect and lighting Designer Etta Dannemann talk about her company „Visit Dark Skies„.

With her listening experience, she gets people to lie down on the ground to experience the stars and the universe. You can do this not only in star parks and the few remaining truly dark regions. It’s also great for the roof terrace, the balcony, the park – any semi-shaded situation – for giving you a sense of the depth and vastness of the universe surrounding us, even with surrounding light pollution.

An experience that touches most of us deeply. And perhaps inspires us to avoid and minimise light smog as much as possible.


LICHTKUNST I LIGHT ART - BETTY RIECKMANN

Caroline Vilbrandt


Dienstag, den 08.02.2022, 19:00

Die Lichtkünstlerin Betty Rieckmann (www.bettyrieckmann.eu) präsentierte uns Ihre Arbeit und damit ihre Auseinandersetzung mit Licht . Betty Rieckmann, deutsch Amerikanerin Jahrgang 1986, studierte bildende Künstlerin (Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe), Lighting Designerin (HAWK) und Lichtkünstlerin (AkadKA) , thematisiert in ihrer Arbeit unter anderem die körperliche Erfahrung von Licht und seine meditative Wirkung auf den Menschen. Genauso interessiert sie das Thema Glanz und Reflexe, wie auch die Verbindung zwischen psychologischen Prozessen wissenschaftlichen Standpunkten und sozialkritischen Fragen rund um das Thema Licht.

The light artist Betty Rieckmann (www.bettyrieckmann.eu)
iroduced us to her work and thus her approach to light. Betty Rieckmann, German-American born 1986, studied visual artist (Staatliche Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe), lighting designer (HAWK) and light artist (AkadKA), thematizes in her work among other things the physical experience of light and its meditative effect on humans. She is equally interested in the topic of shine and reflections, as well as the connection between psychological processes scientific viewpoints and socially critical questions around the topic of light.


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Licht und Dunkelheit in Literatur & Poesie - Light And Darkness In Literature And Poetry

Caroline Vilbrandt


Lichtstammtisch am 14.12.2021, 19:00

Enlish below

Zu unserem Weihnachts-Lichtstammtisch haben wir in kleiner Runde das Besinnliche gewagt und Licht und Dunkelheit in Literatur und Poesie betrachtet.

Wir haben Gedichte, Texte und Romanauszüge gehört und damit viel Freude gehabt.

Anbei ein Link zum Nachhören

Gert Heidenreich – Die Alabasterküste

ab min. 3

https://www.ardaudiothek.de/episode/lesungen/gert-heidenreich-die-alabasterkueste-oder-noch-unveroeffentlichter-text/bayern-2/92753960/

 

For our Christmas regulars‘ table we enjoyed poems and literary excerpts in a small cosy round.

Here something to follow up

Gert Heidenreich – Die Alabasterküste

starting min. 3

https://www.ardaudiothek.de/episode/lesungen/gert-heidenreich-die-alabasterkueste-oder-noch-unveroeffentlichter-text/bayern-2/92753960/

 


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Lichtstammtisch 10.11.2021 - Dial Evo I GLDF I Light Stanza

Caroline Vilbrandt


English below

Sehr anregende drei Stunden erlebten wir beim letzten Lichtstammtisch – das Thema hätte genug Potential gehabt, auch noch länger zu überziehen!

Bis zu 36 Personen trafen sich virtuell für den Vortrag unseres Gastes, dem Innenarchitekt und Lichtplaner Michael Immeke – als langjähriger Trainer beim DIAL bestens vertraut mit dem Programm DIAL Evo und seinen beeindruckenden Möglichkeiten insbesondere im Bereich der Visualisierung. Diese, wie auch Tricks und Kniffe zur zeitlichen, technischen und qualitativen Optimierung des Workflows, stellte er uns in einer sehr gelungenen Life-Demonstration im direkten Austausch mit den Zuhörern vor. Im Anschluss entwickelte sich ein spannender Diskurs, in dem wir u.a. Einblicke bekamen in das Planen von Yachten – ein Thema, das eine besondere Herausforderung für die Raumkonstruktion darstellt.

Eine detaillierte Dokumentation der Session ist auf Anfrage erhältlich bei C. Vilbrandt (pr@vilbrandt-lichtplanung.de)

Vertiefende Fragen: Michael Immecke (michael.immecke@immecke.de) unterstütz Euch gerne!

 

Vergleichend dazu präsentierte er einen Einblick in LightStanza, eine kostenpflichtige Cloud-basierte Lösung aus den USA, welche einen anderen Ansatz verfolgt. Dank der guten Revit-Tauglichkeit sind komplette dreidimensionale Daten vom Architekten die Arbeitsgrundlage; der Lichtplaner ist nicht Konstrukteur und Designer, sondern kann sich voll auf das Erarbeiten und Überprüfung seines Lichtkonzeptes konzentrieren. Mehrer Team-Mitglieder können über die Cloud am selben Projekt arbeiten; Rechnerleistungen und Rechenzeiten sind irrelevant. Ein Konzept, das besonders interessant ist, wenn entsprechenden Revit-Daten vorliegen und eine wirklichkeitsnahe Visualisierung dank anderweitiger Darstellung der Konzepte nicht benötigt wird, oder extern mit den professionelleren Möglichkeiten darauf spezialisierter Programme und Arbeitsgruppen umgesetzt wird.

Im Anschluss stellte er den Entwicklungsstatus des neuen GLDF Global Lighting Data Format – vor, das einen einheitlichen Leuchtendaten-Standard für Dialux und Relux schaffen soll. Eine Erleichterung auch für die Leuchtenfirmen, die bisher 2 verschiedene Datenbanken zu pflegen haben.

Das Thema BIM wurde kurz angerissen und auf einen anderen Termin vertagt.

At our last Regular Light Table, we experienced three very inspiring hours – the topic would have had enough potential to go on for even longer!

Up to 36 people gathered virtually for the lecture of our guest, the interior designer and lighting planner Michael Immeke – as a long-time instructor at DIAL very familiar with the program DIAL Evo and its impressive possibilities, in particular in the field of visualization. He presented these, as well as tricks for optimizing the workflow in respect of time, technique and quality, in a very successful live demonstration in direct exchange with the audience. Afterwards, an exciting discourse developed, in which we gained insights into the planning of yachts, among other things – a topic that poses a special challenge for spatial design.

You can request a detailled documentation from C. Vilbrandt (pr@vilbrandt-lichtplanung.de)

For further questions, you‘re welcome to contact  Michael Immecke (michael.immecke@immecke.de)

 

 

In comparison, he presented an insight into LightStanza, a payable cloud-based solution made in the USA, following a different concept. Thanks to its good Revit suitability, the working basis are the client’s complete three-dimensional data; the lighting designer doesn’t serve as constructor and interior designer but can concentrate fully on developing and checking his lighting concept. Several team members can work on the same project via cloud; computer performance and computing times are irrelevant. A way that is particularly interesting when corresponding Revit files are available and true-of-life visualization is not required thanks to other ways of communicating the concepts; or is realized externally with specific specialized programs and work groups.

He then presented the development status of the new GLDFGlobal Lighting Data Format – which is intended to create a uniform luminaire data standard for Dialux and Relux. A simplification for the luminaire companies, which until now must maintain 2 different databases.

The topic of BIM was briefly mentioned and postponed to another date.

A detailed summary of the entire presentation was prepared, available on request from C. Vilbrandt (pr@vilbrandt-lichtplanung.de).

More detailed questions: Michael Immecke (michael.immecke@immecke.de) will be happy to support you!

Translated with www.DeepL.com/Translator (free version)


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Lichtstammtisch 05.10.2021 - Supersalone Milano <> Light & Building 2022

Caroline Vilbrandt


English below

Mit bis zu 32 Teilnehmern – Lichtplanern, wie auch Vertretern von Fachmedien, Leuchtenherstellern, Verbänden und der Lehre – diskutierten wir beim Licht-Stammtisch am 5.10 20 21 unter dem Motto „nach der Supersalone in Mailand ist vor der Light & Building 2022“ Fragen rund um das Thema Messe und wie sie sich in Post-Coronazeiten entwickeln werden. Ob die Light & Building „der Branchentreffe der Lichtbranche“ bleibt? Schließlich haben bereits große und wichtige Hersteller ihre Teilnahme abgesagt. Gleichzeitig ist es für die Planungsbüros keine Option, soundsoviele separate „Hausmessen“ pro Jahr zu besuchen oder selbst auf häufigere Vertreterbesuche angewiesen zu sein, um digital angepriesene Innovationen physisch erfahren zu können.

Zunächst stellte Markus Helle, Chefredakteur der HIGH LIGHT, in einer sehr schönen Zusammenfassung seine Eindrücke von der Supersalone – der vormaligen Euro Luce – auf der Salone Di Mobile vor. Macht das Licht auf dieser Messe naturgemäß nur einen kleinen Teil aus – eingebunden in alle Aspekte von Design, Gestaltung und Einrichtung von (Innen)Architektur, so ist es hier Tradition, daß die großen Hersteller sich und ihre Neuheiten in Showrooms außerhalb der Messe präsentieren. Das war auch in diesem besonderen Jahr der Fall, allerdings erheblich verkleinert. Die Messe selbst erschien unter den Corona-bedingten lokalen Anpassungen (breitere Wege, in die Vertikale gebaute Präsentationen) eher wie eine kuratierte Ausstellung, bei der wenig Neuheiten präsentiert wurden. Dennoch gab es deutliche Verbesserungen, insbesondere hinsichtlich der Anbindung der Messe an die Stadt mit öffentlichen Verkehrsmitteln – ein Ticket im Stadttarif.

Markus Helle ergänzte seine Ausführungen durch beeindruckende Zahlen:
– 60.000 Fachbesucher vorher: 300 – 350.000
– Präsentation von 425 statt knapp 5000 Marken
–  30% der internationalen Fachbesucher
–  15% der gesamten Besucherzahl im Vergleich zu vorher

Seine Bewertung fiel dennoch sehr positiv aus – anders / weniger / qualitativ hochwertig – der richtige Ort, um Leute, Produkte und Hersteller zu treffen, das gute Messegefühl inklusive.

Danach entspannte sich eine intensive Diskussion über die Zukunft der Messen bzw. Effizienz der Messebesuche an sich. Insbesondere einige Vertreter von renommierten Leuchtenherstellern bereicherten die Diskussion um die kommende Light & Building um sehr wertvolle Einsichten, Zahlen und Fakten hinsichtlich des gesamten Messegeschehens, in das man als Planer üblicherweise wenig Einblicke hat. So machen die Standkosten bei prominenten Herstellern nur 12,5% der Messe-Gesamtbudgets aus. Gleichzeitig spielt der Aspekt der Nachhaltigkeit und Wiederverwendung bei der Standgestaltung zumindest in dem beschriebenen Fall eine wichtige Rolle – ein Stand für mehrere Messen. Ein guter Ansatz, der durch pandemiebedingt angepasste Flächen und technische Vorgaben (breitere Wege, keine Überdachung der Stände, Frage der Bewirtung auf den Ständen) jedoch infrage gestellt sein könnte.

Auch das an der Salone di Mobile angelehnte Konzept der Auslagerung in externe Showrooms, wie von einem großen Hersteller avisiert, wurde diskutiert. Ein Modell, dem jedoch aus der Runde der Anwesenden bisher keine große Zukunft beschieden wird – es wird sich zeigen, ob die Planer den zusätzlichen räumlichen und zeitlichen Aufwand externer Locations auf sich nehmen.
Formate wie die Architekt@Work bietet einen interessanten Rahmen aufgrund der räumlichen Begrenztheit und dem Fokus auf Innovationen, eingebunden in den gesamten gestalterischen Kontext – Möbelmesse in klein. Gleichzeitig ist dieser Rahmen und die damit verbundenen Bedingungen jedoch für viele Hersteller zu begrenzt.

Viel Fischen im Trüben und tiefe Blicke in die Glaskugel.

Wir waren uns jedoch einig daß eine deutsche Fachmesse für die Lichtbranche auch weiterhin unbedingt wichtig ist – als Plattform für Präsentation und Austausch, wie auch für Lehre, Forschung und den Nachwuchs. Gerne zitiere ich an dieser Stelle Britta Hölzemann von der Litg und Markus Helle: nirgendwo trifft man so viele Kollegen, Hersteller und Produkte in so kurzer Zeit auf so kleinem Ort.
Die Messen werden sich Pandemiebedingt und hoffentlich auch im Hinblick auf Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft verändern. Sie werden sich durch digitale Angebote ergänzen. Aufs Wesentliche und möglicherweise stärker auf eigentliche Fachbesucher als Giveaway- und Snack-Jäger konzentriert, entwickeln sie sich – so ist zu hoffen – zu kleineren, aber qualitativ hochwertigeren Veranstaltungen.
Auch wenn einige große Hersteller Ihr Kommen abgesagt haben, bleibt der Besuch – insbesondere auch für die kleineren Hersteller, welche dann mehr Aufmerksamkeit bekommen – dennoch interessant.
Aus der Runde von Dienstag freuen wir uns darauf – „insbesondere auf die nicht erwarteten Produkte und ersten Begegnungen, die man so in keinem anderen Rahmen machen kann“ (nach R. Jakobiak).

C. Vilbrandt

Under the title „after the Supersalone in Milan is before Light & Building 2022“, up to 32 participants – lighting designers as well as representatives of media, luminaire manufacturers, associations, and academia – discussed questions around the topic of trade fairs and how they will develop in post-Corona times at the Light Regulars‘ Table on 5.10 20 21. Will Light & Building remain „the industry meeting place for the lighting sector“? After all, large and important manufacturers have already cancelled their participation. At the same time, it is not an option for planning offices to visit so-and-so many separate „in-house fairs“ per year or to be dependent on more frequent visits by representatives themselves to be able to physically experience digitally touted innovations.

 

First, Markus Helle, editor-in-chief of HIGH LIGHT, presented his impressions of Supersalone – the former Euro Luce – at Salone Di Mobile in a very nice summary. While light is naturally only a small part of this fair – integrated into all aspects of design, creation and furnishing of (interior) architecture – it is a tradition here that the big manufacturers present themselves and their new products in showrooms outside the fair. This was also the case this particular year, albeit considerably scaled down. Under the Corona-related local adaptations (wider paths, presentations built vertically), the fair itself seemed more like a curated exhibition, with few novelties presented. Nevertheless, there were clear improvements, especially regarding the connection of the fair to the city by public transport – a ticket in the city fare.

 

Markus Helle supplemented his remarks with impressive figures:

– 60,000 trade visitors before: 300 – 350,000

– Presentation of 425 brands instead of just under 5000

– 30% of international trade visitors

– 15% of the total number of visitors compared to before

 

His assessment was nevertheless very positive – different / less / high quality – the right place to meet people, products and manufacturers, the good trade fair feeling included.

 

Afterwards, we got into an intensive discussion about the future of trade fairs or the efficiency of trade fair visits as such. Some representatives of renowned luminaire manufacturers enriched the discussion about the upcoming Light & Building with very valuable insights, facts and figures regarding the entire trade fair business, into which planners usually don’t have much inside views. For example, stand costs for prominent manufacturers account for only 12.5% of the total trade fair budget. At the same time, the aspect of sustainability and reuse plays an important role in stand design, at least in the case described – one stand for several fairs. A good approach, but one that could be called into question by pandemic-adapted areas and technical specifications (wider paths, no roofing of the stands, question of catering on the stands).

 

The concept of outsourcing to external showrooms – comparable to the Salone di Mobile – as announced by a large manufacturer, was also discussed. A model, however, that the attendees do not believe to be the better future model – it remains to be seen whether the planners will take on the additional spatial and temporal effort to visit external locations.

Formats such as the Architekt@Work offer an interesting framework due to the limited space and the focus on innovations, integrated into the entire design context – Salone di Mobile in miniature. At the same time, however, this framework and the associated conditions are too limited for many manufacturers.

 

A lot of fishing in the dark and looking deep into the crystal ball.

 

However, we all agreed that a German trade fair for the lighting industry is essential – as a platform for presentation and exchange, as well as for teaching, research, and young talent. I am happy to quote Britta Hölzemann from Litg and Markus Helle at this point: nowhere else, you meet so many colleagues, manufacturers, and products in such a short time in such a small place.

The fairs will change due to the pandemic and hopefully also regarding sustainability and the circular economy. They will be complemented by digital offerings. Focused on the essentials and possibly more on actual trade visitors as giveaway and snack hunters, they will develop – it is to be hoped – into smaller but higher quality events.

Even if some big manufacturers have cancelled their participation, the visit will still be interesting – especially for the smaller manufacturers, who will then get more attention.

The participants of Tuesdays’ round at least are looking forward to it – „especially to the unexpected products and first encounters that you can’t have in any other setting“ (according to R. Jakobiak).

C. Vilbrandt

 

Translated with help of www.DeepL.com/Translator (free version)

Archenhold-Sternwarte, Alt-Treptow, 12435 Berlin

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