11.01.2023 Lichtstammtisch & Licht erleben in Bildender Kunst und Lichtshow
Caroline Vilbrandt
Wann: Mittwoch, den 11.01.2023, 17:00
Wo: zunächst Kunsthaus Artes Berlin, Auguststr. 19 in Mitte
danach entweder: Christmas Garden, Königin-Luise-Straße 6-8, 14195 Berlin
Haltestelle: Königin-Luise-Platz/Botanischer Garten (Bus 101, N3, X83)
Es grenzte an ein Wunder, daß überhaupt jemand am 11. Januar die gute Stube oder das Büro verlassen hat, um mit uns die Ausstellung „Inventing Color“ im Kunsthaus Artes und danach den Christmas Garden im Botanische Garten zu besuchen.
Wie jedoch nicht anders zu erwarten – die Dynamik von Gather Around Light hat auch dieses Mal nicht enttäuscht, und es waren ein paar Leute da. Um die farbigen Symphonien in der Ausstellung zu genießen, die sich besonders durch die gute Einführung vom Vertreter der Galerie, Maximilian Hartwich, noch besser erschlossen haben. Werke, die der Betrachter in all seiner unschuldigen Unwissenheit mal schnell als – ja , interessantes Druckverfahren wahrgenommen hat, entpuppen sich als rein handgemachte Malerei von Christian Awe, und man fragt sich – wie jetzt?
Genauso die geistigen Landschaften von Ruri Matsumoto, die einem deutlich machen, was man mit monochromen Farben und Klebeband zaubern kann! Ein Sog und ein guter Ersatz für jeden, dem ein weiter natürlicher Ausblick fehlt. So auch die „Bricks“ von Marie Athenstaedt, die einem auch die wunderbaren Morgenlicht-Wolken von Karl Hagemeister in Erinnerung rufen.
Spannend auch die so unterschiedlichen Interpretationen und Ausdrucksweisen allein durch verschieden Techniken – Ölmalerei versus Materialkollagen; Acryl und Epoxidharz – eine Wohltat an diesem durch und durch verregneten Januartag.
Besonders die dreidimensionalen Objekte – Neonsysteme von Albert Hien, Variationen dichroitischer Gläser von Fabian Galermann und floureszierende Acrylglas-Phantasien von Selcuk Dizlek, welche aktiv oder passiv mit dem Licht spielen, hatten es uns Lichtgestaltern angetan. Die Lichtperforationen IV und V laden gerade dazu ein, als Kunstobjekt den Flur eines stilvollen Altbaus oder modernen Neubaus zu beleuchten. Und welche Überraschung – Geschwister von ihnen tun es!
Sehr zu empfehlen für das nächste private Projekt in gehobener Ausstattung, die 3.000 -6.500€ sind gut investiert!
Zusammenfassend – dieser Besuch war die Reise wert! Geht und schaut selbst, zumal hier leider nicht alle Werke Erwähnung finden können.
Von dort aus ab nach Zehlendorf zum Christmas Garden, auf den allerletzten Drücker!
Eine blendend glitzernde Einladung gleich am Königin-Luise.Platz, und dann einfach nur dem Licht folgen.
Nachdem es die Technik endlich erlaubte – eine Onlinekarte im Vorfeld zu erstehen war mir zumindest zu riskant bei dem Wetter und kurzzeitig habe ich mich zurück gewünscht in die Zeit der Endlostickets auf Rolle zum einfachen Abreißen, klein, aus simpler Pappe und mit einer Farbe bedruckt – durfte ich das auf den Feierabend gierende Ordnerteam passieren – wenn auch ohne Zahlungsbeleg des stattlichen Eintritts.
Und dann – ja, es war ein Erlebnis, was sich da, aus Draht und LED-Leuchten gebogen, tummelte. Von Rotwild über Bären bis zu überdimensionalen Schmetterlingen! Man fragt sich – wer häkelt diese Kunstwerke, wo wird das gemacht und wie bekommt man das alles wieder auseinander, wenn es denn irgendwann nicht mehr gebraucht wird und – wer wird sich darum kümmern?
Daneben bisweilen unmotiviert erscheinende Anstrahlungen von Bäumen am Rande von und in den Hainen – zum Teil von zünftigen Blendquellen verursacht. Dazu merkwürdig grelle Mappings, wie Photoboden-Ausschnitte im Dauertanz auf den Wegen kreisend.
Aber auch faszinierende Visualisierungstechnik – so nur aus besseren Clubs bekannt, mitten im Geäst. Man nebelt, um die Effekte zu optimieren und setzt in den Gewässern ordentlich Drucktechnik für Hydroscreens ein, auf denen es nur so rund geht. Dazu hat dann jede Szene ihre eigene Begleitmusik. Es blinkt und blitzt; man kann regelrecht baden in den fantasievollen Farborgien – eine Meisterleistung der Programmierung und Ansteuerung.
Und ja, diese Symphonien aus Licht und Klang sind schon beeindruckend. Wenn einen auch die Märchenstimme aus einem alten Obstgehölz wieder daran erinnert, daß wir hier im botanischen Garten sind, es Januar und ungemütlich nasskalt ist und die Natur um uns – schon ausgebeutet und gebeutelt genug – eigentlich ihre Ruhezeit hat. Und wir mit diesem Erbe umsichtig umgehen und nicht noch mehr zerstören sollten.
Dessen wird man sich auch wieder gewahr, wenn man sich kurz vor Ende des Parcours an einem Verpflegungshäuschen-Ensemble vor dem in allen Farben erstrahlenden großen Gewächshaus einfindet und dort 6 große Feuerschalen munter fackelnd auf viel Volk warten, sich aber mit 5 Leuten begnügen müssen.
Schön wäre es, wenn die Wegebeleuchtung mal erneuert würde. So wenig abgeschattet, daß alles darum herum heller sein muss als nötig, damit man Erstere nicht für die Hauptattraktion hält.
Nicht wenige der Installationen haben in der gegebenen Einstellung locker das Potential, den Kudamm in eine Winterwelt zu verwandeln. Sie befinden sich allerdings in der für Berliner Verhältnisse dunklen Dunkelheit des Botanischen Gartens. Das bringt einen ins Grübeln, nicht nur angesichts steigender Energiekosten.
Gerne möchte man von den Veranstaltern und den Betreibern des Gartens selbst mehr wissen – wieviel Technik für welche Kosten und wieviel Energie ist dazu nötig? Und ab welchen Besucherzahlen „rechnet dit Janze“?
Oder wie genau die Unbedenklichkeitsprüfungen von Seiten der Umweltschutzbehörde im Detail aussieht. Vielleicht ergibt sich in einem anderen Rahmen diese Möglichkeit. Gut ist dann in jedem Fall, aus eigener Anschauung zu wissen, worüber man spricht.
when: Wednesday, 11.01.2023, 5 pm
where: Kunsthaus Artes Berlin, Auguststr. 19 in Mitte
then: Christmas Garden in the Botanical Garden, Königin-Luise-Platz/Botanischer Garten
That anyone left the living room or the office to visit the “Inventing Color” exhibition in the Kunsthaus Artes with us on 11.01. to go to the Christmas Garden in the Botanical Gardens was almost a miracle. However, as you might expect – the dynamics of Gather Around Light didn’t disappoint We enjoyed the colorful symphonies in the exhibition, made even better by the good introduction given by gallery representative, Maximilian Hartwich. Artworks that the viewer, in all his innocent ignorance, quickly perceived as – yes, an interesting printing process – turn out to be purely handmade paintings by Christian Awe, and one wonders – how that?
Or the mental landscapes of Ruri Matsumoto, which show you what magic can be done with monochrome colors and adhesive tape! A good substitute for anyone who lacks a wider natural view. This also applies to Marie Athenstaedt’s “Bricks”, which also bring to mind Karl Hagemeister’s wonderful morning light clouds. Also exciting are the different interpretations and forms of expression alone through different techniques – oil painting versus material collages; Acrylic and epoxy resin – a blessing on this thoroughly rainy January day.
Especially the three-dimensional objects – neon systems by Albert Hien, variations of dichroic glass by Fabian Galermann and fluorescent acrylic glass fantasies by Selcuk Dizlek, which actively or passively play with the light, appealed to us lighting designers.
The light perforations IV and V invite you to illuminate the hallway of a stylish old building or a modern one as an art object with illuminating function. And what a surprise – siblings of theirs do!
Highly recommended for the next private project in high quality, the 3,000 -6,500 € are well invested! In summary – this visit was worth the trip! Go and have a look for yourself, especially since unfortunately not all works can be mentioned here.
From there off to Zehlendorf to the Christmas Garden, at the very last minute!
A dazzlingly glittering invitation right at the Königin-Luise-Platz, and then just follow the light. After technology failed and the supervisor gave the allowence I could pass the team of stewards eager for the end of the working day – albeit without proof of payment of the stately entrance fee. Buying an online ticket in advance had been too risky for me at least given the weather and for a short time I wished I was back in the days of endless tickets on a roll for easy tearing off, small, made of simple cardboard and printed with one color.
And then – yes, it was an experience what was bustling about there, made of wire and LED lights. From deer to bears to oversized butterflies! You ask yourself – who crochet these works of art, where is it done and how do you get it all apart again when it’s no longer needed and – who will take care of it?
In addition, occasionally unmotivated lighting of trees on the edge and in the groves – partly caused by hearty sources of glare. Strangely glaring mappings, like photo soil sections circling on the paths. But also fascinating visualization technology – only known from better music clubs, in the middle of the branches. Adding fog to optimize the effects and a lot of pressure technology for hydroscreens in the waters. It blinks and flashes, you can literally bathe in the imaginative orgies of color – a masterpiece of programming and control.
And yes, these symphonies of light and sound are impressive. Even if the fairytale voice from an old orchard reminds you that we are here in the botanical garden, it is January and it is uncomfortably cold and wet. Nature around us – already exploited and shaken enough – is actually in its rest period. And we should be careful with this legacy and not destroy it even more.
We become aware of this again when, shortly before the end of the course, we found ourselves at an ensemble of refreshment huts in front of the large greenhouse radiating in all colors . There 6 large fire bowls were waiting for a lot of people, but had to be content with 5.
It would be nice if the path lighting would be renewed. So little shaded that everything around it must be brighter than necessary, lest the former be mistaken for the main attraction.
Quite a few of the installations, in the given setting, easily have the potential to enchant the Kudamm into a winter world. However, we were in the darkness of the botanical garden compared by Berlin’s standards night time brightness. That makes you think, not only in view of rising energy costs.
One would like to know more from the organizers and operators of the garden themselves – what are the prizes for technique and programming, how much energy is required? When does it start to pay back? What exactly is the sustainability assessment like by the environmental protection agency. Perhaps we will have the chance to learn about it another day.In any case, it is good to know from your own experience what you are talking about.
05. imprint.
Verantwortlich ...
… einer muss die Verantwortung tragen:
Edwin Smida
Leberstraße 47
10829 Berlin
It's Christmas Time! Weihnachtsfeier & Planung 2023
Caroline Vilbrandt
Wann: Dienstag, 13.12.2022
Wo: hybrid > bei Firma Ellux,
Fritschestraße 27/28,
10585 Berlin
Es weihnachtet und wir freuen uns darauf, Euch zahlreich bei einem leckeren Mitbring-Buffet zu sehen!
Wir werden die Lichtstammtische für 2023 planen und sind gespannt auf Eure Ideen für vorzustellende Studien / Masterarbeiten / Produkte / Hersteller / Veranstaltungen, etc!
Ihr habt bereits ein Thema? Tragt Euch in den Terminkalender ein: https://nuudel.digitalcourage.de/R1yTCpXy27ITqxyB
Im Anschluss daran haben wir Zeit für Austausch und Besinnlichkeit. Und vielleicht die ein oder andere Überraschung. Wie an Weihnachten eben.
when: Tuesday, 13.12.2022, 7 pm
where: hybrid > virtually or physically present at
Fa. Ellux,
Fritschestraße 27/28,
10585 Berlin
We’re close to Christmas! So we are looking forward to seeing lots of you at a delicious bring your own buffet!
We will plan the Light Regulars‘ Table for 2023. Wr’re looking forward to your ideas for studies / master theses / products / manufacturers / events, etc. to be presented!
You have a subject? Let us know your favoured date, theme and your name: https://nuudel.digitalcourage.de/R1yTCpXy27ITqxyB
Afterwards we will have time for conversation and reflection. And maybe a surprise or two. Just like Christmas.
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Edwin Smida
Leberstraße 47
10829 Berlin
Visual Effects In Real Time
Caroline Vilbrandt
…doppelt virtuell mit visuellen Effekten und Mappings in Realzeit.
Wann: Mittwoch, 09.11.2022
Wo: online
René Jacke, Lighting Design Student an der HAWK Hildesheim und vormals Lichtplaner bei “Schmitz Schiminski Nolte Mathee” führte uns in die Welt der visuellen Effekte in Realzeit ein. Auf die Spitze getrieben, macht diese Technik ein Konzert zu einer ganz anderen Art von Erlebnis – Vorbild für sein Interesse daran.
Anlässlich des Geburtstages der Stammelbach Galerie in Hildesheim hat er Mappings auf der Hausfassade erschaffen, mit denen man sich auf eine Reise durch die letzten 20 Jahre Ausstellungen begeben konnte.
Ein beeindrucktes Erlebnis! Und eine spannende Möglichkeit temporärer öffentlicher Präsentation für Unternehmen und Einrichtungen.
Wenn auch aufwendig in der Erstellung und Programmierung mit besonderen Anforderungen an Rechnerleistung und Präsentationstechnik.
… double virtual with visual effects in real time and the possibilities of mapping
when: Wednesday, 09.11.2022, 7 pm
where: online
René Jacke, Lighting Design Student at the HAWK Hildesheim and former Light Planning professional at “Schmitz Schiminski Nolte Mathee” in Hildesheim will give us some insights in the world of visual effects in real time and its possibilities. Going to the extreme, it could mean to pushing a musical performance to a whole new experience – the model for René’s interest in this field.
For the birthday of the Stammelbach Gallery in Hildesheim, he created mappings on the façade of the building that took visitors on a journey through the last 20 years of exhibitions.
An impressive experience! And probabely an interesting platform for temporary public presentations of companies and institutions. Even though time-consuming in the creation process and programming with special demands on computer performance and presentation technology.
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… einer muss die Verantwortung tragen:
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Leberstraße 47
10829 Berlin
L&B 2022 - Highlights
Caroline Vilbrandt
Wann: am Dienstag, dem 11.10.2022, 19:00
Wo: digital, Link im Newsletter, Anmeldung hier
Besonders auf diesen Lichtstammtisch freuen konnten sich alle, die in diesem Jahr nicht zur Light & Building fahren konnten – Markus Helle, Chefredakteur der Highlight, hat uns in gewohnt begeisternder und professioneller Art seine Highlights präsentiert, Danke dafür!
Erwartungsgemäß ist sie erheblich kleiner als 2018 ausgefallen; sowohl die nicht international agierenden asiatischen Unternehmen, als auch einige Marktführer fehlten. Die Anzahl echter Innovationen und das Angebot für Fachhandel und Möbeldistribution, wie auch die Beleuchtung für Spezialbereiche war überschaubar. Dennoch wurde sie als Erfolg wahrgenommen, insbesondere als Treffpunkt und Austauschplattform mit Vortragsangebot und Sonderschauen. Die Prognosen sind gut für 2024!
In der anschließenden Diskussion kristallisierte sich heraus, daß den Themen Kreislaufwirtschaft (C2C) und Nachhaltigkeit bisher nur von wenigen Unternehmen ernsthaft und ohne Anschein des Greenwashing verfolgt werden. Es gibt sie aber, ob sie nun wenigstens Umrüstsätze für Herkömmliche auf LED-Beleuchtung im Bereich der Shop (Bsp. Ansorg, Waldmann) und für den Ersatz von CFL / T8 /T5-Lampen (Bsp. Ridi, Linia) herstellen.
Besser noch mit C2C als unverzichtbarer Teil der Firmenphilosophie und Herstellungspraxis, wie u.a. bei Orluna, Stoane Lighting und Georg Bechter.
Ein spannender Abend voller neuer Erkenntnisse!
when: next Tuesday, 11.10.2022, 7 pm
where: online, link see newsletter, application here
Especially for those who didn’t have the pleasure to attend the Light & Building in person this year, this GAL Regular Light Table was a great opportunity: Markus Helle, editor-in-chief of the HighLight, gave us his Highlights of the trade show in his known professional and exciting manner!As expected resulting significantly smaller then 2018 and missing the non international operating asian companies and several global players, there were few real innovations and a small selection for specialist trade, furniture distribution and special lighting. It was considered a success anyway because of its strength as a meeting point and platform for technical and social exchange with good prognosis for 2024!The key notes in the discussion afterwards were Circular Economy and Sustainability in Lighting Production. These subjects are so far underrepresented in the lighting industry and norming boards, only a few companies apply them seriously without doing greenwashing. Good examples are those who f.e. offer coversion kits to replace conventional to led lighting in the shop area (a.o. Ansorg, Waldmann) and to replace CFL / T8 / T5-Lamps (o.a. Ridi, Linia). Still more convincing are companies with C2C as part of the company’s philosophy and production process as o.a. Orluna, Stoane Lighting and Georg Bechter.An exciting evening with a lot of new insights!
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Edwin Smida
Leberstraße 47
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Staging with Light
Caroline Vilbrandt
wann: Mittwoch, 14.09.22, 19:00, Start Präsentation 19:15
wo: hybrid > virtuell oder körperlich anwesende bei Fa. Ellux, Fritschestraße 27/28, 10585 Berlin
Wie immer mit einem schönen, gemeinsam zusammengestellten, Mitbring-Buffet.
Der Einsatz von Licht als Instrument der Inszenierung und als erzählerisches oder atmosphärisches Mittel ist ein wesentlicher Aspekt der Bühnenbeleuchtung. Überlegungen, die auch bei der Lichtplanung in unserer gebauten Umwelt immer wichtiger werden.
Die Abschlussarbeit von Frederik Rohm im Studiengang Architectural Lighting Design an der HS Wismar hatte zum Ziel, herauszufinden, inwieweit sich die beiden Bereiche der Beleuchtung überschneiden und möglicherweise konvergieren. Es wurden Prinzipien des Bühnenlichtdesigns identifiziert, um ihre Relevanz und Anwendbarkeit in der architektonischen Lichtplanung zu bewerten.
Frederiks Interesse an der Bühnenbeleuchtung beruht auf eigener Erfahrung – vor seinem Studium in Wismar war er selbst als Darsteller und Choreograph an verschiedenen Theatern tätig.
Wir konnten Frederiks Arbeit in einer sehr spannenden Präsentation kennenlernen und hatten danach die Gelegenheit, sehr angeregt über diese Thema zu dikutieren.
when: Wednesday, 14.09.22, 19:00, start presentation 7:15 pm
where: hybrid > virtually or physically present at Ellux, Fritschestraße 27/28, 10585 Berlin
As always with a nice, jointly compiled, bring-your-own-buffet.
Using light as an instrument of staging and as a narrative or atmospheric device is an essential aspect of stage lighting. Considerations that are becoming increasingly important in lighting design in our built environment.
Frederik Rohm´s final thesis in the Architectural Lighting Design course at HS Wismar aimed to find out to what extent the two fields of lighting overlap and possibly converge. Principles of stage lighting design were identified to evaluate their relevance and applicability in architectural lighting design.
Frederik’s interest in stage lighting is based on his own experience – before studying in Wismar, he himself worked as a performer and choreographer at various theatres.
What a great work, presentation and discussion afterwards!
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Edwin Smida
Leberstraße 47
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Lichtvision Design at the Regular Light Table
Caroline Vilbrandt
wann: Dienstag, 09.08.22, 19:00, Start Präsentation 19:15
wo: hybrid > virtuell oder körperlich anwesende bei Fa. Ellux, Fritschestraße 27/28, 10585 Berlin
Lichtvision Design
• Year of foundation: Berlin 1997, London 2011, Hong Kong 2012
• We are 35+ people, we come from 15+ countries, we speak 10+ languages
• We are rooted in
• Lighting Design
• Architecture
• Daylighting
• Electrical Engineering
• Landscaping
• Stage Lighting
• Industrial Design
We create holistic lighting solutions which are
innovative, sustainable and human-centered.
We design places people remember.
Einen herzlichen Dank an das renommierte und vielfach ausgezeichnete Lichtplanungsbüro Lichtvision Design für die spannende Projekt-Präsentation!
Was für ein spannender Austausch!
when: Tuesday, 09.08.22, 19:00, start presentation 7:15 pm
where: hybrid > virtually or physically present at Ellux, Fritschestraße 27/28, 10585 Berlin
Many thanks to the renowned and award-winning lighting design office Lichtvision Design for the exciting project presentation!
What a great discourse!
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Leberstraße 47
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13.07.2022 Zwischenstandtsbericht zur Entwicklung einer Insektenfreundlichen Leuchte
Caroline Vilbrandt
Wann: Mittwoch, 13.07.2022, 19:00
Wo: online, Link via Newsletter
Ein Meilenstein in der Entwicklung insektenfreundlicher Beleuchtung!
Sibylle Schröer berichtete uns vom gegenwärtigen Stand der gemeinsamen Leuchtenentwicklung der Firma Selux und des Leibniz Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB)
In einer umfassenden, spannenden Präsentation hat sie uns zunächst einen Überblick über das Problem des Insektensterbens und des massiven Rückgangs der Arten gegeben. Die von ihr vorgestellte Straßenleuchte zeigt sich im bisherigen Test als sehr vielversprechen.
Wie aus der angeregten Diskussion im Nachgang auch noch einmal hervor ging, ist das Beleuchten lange nicht der einzige Grund dafür. Wahrscheinlich wiegen der Klimawandel, intensive Landwirtschaft und andere Faktoren hier schwerer. Genaue Gründe kann die Wissenschaft dafür noch nicht geben, es gibt jedoch viele Studien, z.B. diese.
Zusammenfassend kann man vielleicht sagen, daß
- dieser Prozess leider viel zu schnell geht
- jeder, der in seinem Tätigkeitsfeld die Möglichkeit hat, etwas dazu beitragen sollte, ihn zu stoppen
- die Zusammenhänge viel zu komplex und
- viel mehr Disziplin-übergreifend und -verknüpfend geforscht werden müßte für ein vollständiges Bild
- wir als Lichtplaner nicht auf absolut gesicherte und 100% erwiesene Erkenntnisse aus der Wissenschaft warten können, bevor wir dieses Problem in unserer Planung berücksichtigen
- wir mit dem Konzept der neuen Straßenleuchte im Bereich der technischen Beleuchtung bald ein gutes Instrument dafür in die Hand bekommen, welches hoffentlich weiter Schule macht.
- mit entsprechenden Produkten ein vielversprechender und vor allem zukunftsfähiger Markt für die Leuchtenindustrie entsteht
- wir zügig unser Bewertungssystem für Leuchten weg von der Effizient und hin zur Suffizienz und Utilanz überdenken sollten
- Lichtverschmutzung nicht nur für Insekten ein Problem ist,
- wir mit Natur-integrierender Planung auch anderen Arten und
- vor allem uns selbst einen Gefallen tun können
- es schon gute Vorbilder gibt, den wir hier folgen können, z.B. das Projekt Naturlicht
- es – wie immer bei echten Erfolgen – auf eine gute Zusammenarbeit zwischen Planern und Behörden und Herstellern ankommt
- das Bundesnaturschutzgesetz und das Aktionsprogramm Insektenschutz eine Hilfe sein kann
- wir Designer all das als Chance für eine umsichtigere Ästhetik begreifen können
Die neue Straßenleuchte für Fahrradwege steht auf dem Experimentierfeld des IGB. Das Besondere an dieser Leuchte – in 3000K – ist die weitestgehend reduzierte Abstrahlung am Leuchtenkopf. Damit soll der sogenannte Staubsaugereffekt auf Insekten verringert werden. Die Fahrbahn, ein Radweg mit 2,5m Breite, wird nach P4 beleuchtet, das angrenzende Gewässer bleibt von Lichtemissionen verschont durch einen präzisen Cut off.
When: Wednesday, 13.07.2022, 19:00
Where: online, Link via Newsletter
A milestone in the development of insect-friendly lighting!
Sibylle Schröer told us about the current status of the joint luminaire development by the company Selux and the Leibniz Institute of Freshwater Ecology and Inland Fisheries (IGB).
In a thorough presentation, she gave us an overview of the problem of the extinction of insects and species decline. The presented luminaire so far is very promising in the tests.
As the lively discussion afterwards showed, lighting is by no means the only reason for this. It is likely that climate change, intensive farming and other factors weigh more heavily.
Science cannot give precise reasons yet, but there are studies like this.
Trying to summarize:
- This process unfortunately goes much too fast
- Anyone who has an opportunity in their field of activity should do something to stop it
- The correlations are much too complex and
- much more interdisciplinary and cross-disciplinary research would have to be carried out for a complete picture.
- We, as lighting designers, cannot wait for scientific findings that are absolutely reliable and 100% proven before we take this problem into account in our work.
- With the concept of the new technical streetlight, we will soon have a good tool for this, which hopefully is a role model for others.
- A promising and, above all, sustainable market for the lighting industry is created with corresponding products.
- We should quickly rethink our rating system for luminaires away from efficiency and towards utilance, see Din EN 13032-5.
- Light pollution is not only a problem for insect
- Nature-integrating planning is a benefit for other species and us
- There already are good examples
- The key is good cooperation between authorities, designers and the industry
- Laws and recommendations can support this process
- As creatives, we can take all that as a chance for a more sustainable aesthetic
14.06.2022, 19:00, bei Ellux & online: Solar Decathlon Europe
Caroline Vilbrandt
wann: Dienstag, 14.06.22
wo: hybrid > virtuell oder körperlich anwesend bei Fa. Ellux, Fritschestraße 27/28, 10585 Berlin
Diesmal haben wir ein weiteres Mal eine Brücke zu einer uns naheliegenden Disziplin geschlagen. Michael Immecke (danke für Dein wunderbares Engagement, Michael!) hat ganz großartig von seinem Heimatort Wuppertal aus vom „Solar Decathlon Europe“ berichtet, in dem es um nachhaltiges Bauen und Wohnen in der Stadt ging. Eine äußerst spannende und abwechslungsreiche Präsentation, die uns allen Lust gemacht hat, dort mal schnell vorbei zu fahren. Insbesondere auch, weil da ja in diesem Jahr zum ersten Mal ein Preis für nachhaltige Architekturbeleuchtung verliehen wurde, durch die Litg zusammen mit dem Bund Deutscher Innenarchitekten e. V. (BDIA).
Wer keine Zeit hatte, sich das mit eigenen Augen anzuschauen – Michael hat ein Video gemacht, welches Ihr hier sehen könnt.
Auch die Präsentation könnt Ihr gerne einsehen – Anfragen an pr(at)vilbrandt-lichtplanung.de
Im Biergarten der Kastanie in Charlottenburg hatten wir danach noch eine richtig gute Zeit. Schön, mal wieder mit den Kollegen zusammen zu sitzen!
when: Tuesday, 14.06.22
where: hybrid > virtually or physically present at Ellux, Fritschestraße 27/28, 10585 Berlin
This time we built a bridge again to a discipline close to us. Michael Immecke (thanks for your wonderful commitment, Michael!) gave a great report from his hometown of Wuppertal on the „Solar Decathlon Europe“, which is about sustainable building and living in the city. An extremely exciting and varied presentation that made us all want to take a quick trip there. In particular, because this year, a prize for sustainable architectural lighting was awarded for the first time, by the Litg together with the Bund Deutscher Innenarchitekten e. V. (BDIA).
If you didn’t have a chance to get there – Michael made a video you can see here.
You are also welcome to ask for the presentation – inquiries to pr(at)vilbrandt-lichtplanung.de
Afterwards we had a really good time in the beer garden of the Kastanie in Charlottenburg. It was so nice to sit together with colleagues again!
XRevent Creator - ein Open Source Plattform für hybride Events
Caroline Vilbrandt
Termin: 11.05., 19:00
Diesmal hat Anke von der Heide – Kuratorin, Medienkünstlerin, Wissenschaftlerin und Lehrbeauftragte – uns über das u.a. von ihr betreute Projekt XRevent Creator berichtet; hier ihre Einführung:
„Wie viele andere konnten auch wir Anfang 2020 keine realen Veranstaltungen in die praxisnahe Lehre Eventtechnik an der HAW Hamburg einbinden. Aus diesem Mangel ist eine Open Source XRevent Plattform, die physische und virtuelle Veranstaltungen miteinander verknüpft und soziale, interaktive und 3D Live-Erlebnisse für Multiuser gestaltet. Der XRevent Creator ist eine Webapplikation, ein virtuelles Baukastensystem mit dem sich Cross-Reality Events wie Konzerte, Theater und Bühnenshows, Konferenzen, Clubevents, Ausstellungen und Messen ohne Programmieraufwand erstellen lassen. Die Arbeitsweise einer realen Veranstaltung wurde berücksichtigt. Gängiges Eventequipment wie Lichtpult, Videomapping- und Tontechnik dienen als Schnittstelle und zur gleichzeitigen Manipulation beider Events. Zudem begehen wir Neuland in dem wir schon jetzt Live-Lichtshows für die virtuelle Welt umsetzen können, dazu dient das neue GDTF Format für intelligente Leuchten und eine eigene DMX zu Artnet Software.“
In ihrer Präsentation konnte man regelrecht fühlen, welches Potential in hybriden Veranstaltungen, die sowohl die analoge als auch digitale Präsenz erlauben, aber nicht zur reinen Virtual Reality werden, steckt! Ein spannender Ansatz, dessen weitere Entwicklung man beobachten sollte!
Scedule: 11.05.2022, 19:00, online
This time, Anke von der Heide – curator, media artist, researcher and lecturer – told us about the XRevent Creator project, which she supervises among others; here her introduction:
„Like many others, we were unable to integrate real events into the practical teaching of event technology at HAW Hamburg in the early 2020s due to covid lockdown. Resulting from this shortcoming we created an open source XRevent platform that links physical and virtual events and designs social, interactive and 3D live experiences for multiusers. The XRevent Creator is a web application, a virtual construction kit with which cross-reality events such as concerts, theatre and stage shows, conferences, club events, exhibitions and trade fairs can be created without any programming effort. The working method of a real event was taken into account. Common event equipment such as light desks, video mapping and sound technology serve as an interface and for the simultaneous manipulation of both events. In addition, we are breaking new ground in that we can already implement live light shows for the virtual world, using the new GDTF format for intelligent luminaires and our own DMX to Artnet software.“
In her presentation, you could really feel the potential in hybrid events that allow both analogue and digital presence, but do not become pure virtual reality! An exciting approach whose further development should be observed!
05. imprint.
Verantwortlich ...
… einer muss die Verantwortung tragen:
Edwin Smida
Leberstraße 47
10829 Berlin
Visit Dark Skies
Caroline Vilbrandt
Mittwoch, 09.03.2022, 20:00
Im Rahmen der „Berliner Nachtungen“ durften wir den Ausführungen der junge Entrepreneurin, Architektin und Lichtplanerin Etta Dannemann über ihr Unternehmen „Visit Dark Skies“ folgen.
Mit Ihrem Hörerlebnis bringt sie Menschen dazu, sich auf den Boden zu legen, um die Sterne und das Universum zu erfahren. Das kann man nicht nur in Sternenparks und den wenigen verbliebenen wirklich dunklen Regionen tun. Es eignet sich auch hervorragend für die Dachterrasse, den Balkon, die Parkanlage– jede halbwegs abgeschirmte Situation – dafür, einem selbst bei umgebender Lichtverschmutzung eine Ahnung von der Tiefe und Weite des uns umgebenden Alls zu geben.
Ein Erlebnis, welches die meisten von uns sehr berührt. Und uns vielleicht dazu anregt, Lichtsmog möglichst zu vermeiden und zu minimieren.
As part of the „Berliner Nachtungen“, we were able to listen to the young entrepreneur, architect and lighting Designer Etta Dannemann talk about her company „Visit Dark Skies„.
With her listening experience, she gets people to lie down on the ground to experience the stars and the universe. You can do this not only in star parks and the few remaining truly dark regions. It’s also great for the roof terrace, the balcony, the park – any semi-shaded situation – for giving you a sense of the depth and vastness of the universe surrounding us, even with surrounding light pollution.
An experience that touches most of us deeply. And perhaps inspires us to avoid and minimise light smog as much as possible.





























































