WANN: Mittwoch  12.07.2023, 19:00 / 19:15 digital

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DIN EN 12464-1 – die Aktualsierung im Fokus


Für alle, die gestern verhindert waren – der Diskurs über die Neuerungen in der DIN EN 12464-1  war ein Licht-Trialog der Sonderklasse

Was für ein Abend! Und Rekord, in der Summe von Quantität und Qualität, mit über 20 analogen und mehr als 60 digitalen Zuhörenden!

Wer war da nicht alles dabei; danke, daß Ihr uns die Ehre erwiesen habt. Und herzlich willkommen noch mal, WIL und IALD German & Alpine Chapter!

Danke auch Dir, Peter Dehoff, für die umfassende Erläuterung der Motivation und Hintergründe für die Anpassung der Werte in der Überarbeitung der Norm.

Euer Haupt-Ziel: optimale Arbeitsbedingungen und besten Sehkomfort für die Nutzenden zu schaffen durch die Verfügbarkeit von mehr Licht bei Bedarf.

Somit ein gesteigertes Wohlbefinden der Arbeitskräfte und Energieersparnis durch das Implementieren einer Steuerung mit der Möglichkeit der individuellen Anpassung der Beleuchtung. Unbedingt professionell geplant und in Betrieb genommen – die faktische Voraussetzung dafür, daß dieses Regelwerk sinnvoll angewendet werden kann.

Und immer Dein Hinweis darauf: Es ist eine Empfehlung und KEIN Gesetz!

Und Danke, Dir, Michael Immecke, für die eindrucksvolle Demonstration der Schattenseiten dieses Regelwerkes aus Deiner vielfältigen Arbeits- und Planungspraxis heraus!

Schlussfolgernd – zu häufig wird es in suboptimal informierten Amtsstuben und nicht auf Beleuchtung spezialisierten Planungsbüros als Gesetz betrachtet.

Zu häufig bleiben die Profis und damit die gebotene Umsicht in Planung und Realisierung außen vor; stattdessen fühlen sich Elektroinstallierende und der Großhandel dazu ermächtigt. Die Steuerung – der siamesische Zwilling – fällt oft dem Rotstift zum Opfer, aus Kompetenz- und Kostengründen.

Die Konsequenz: überhöhter Produkteinsatz und damit eine drastische Steigerung des Rohstoff- und Energiebedarfs in Herstellung und Betrieb. Eine Tendenz, die der dringend notwendigen Transformation unserer Gesellschaft zu einer Nachhaltigeren, kreislauffähig Wirtschaftenden „innerhalb der planetaren Grenzen“, sprich in dem Rahmen, den der Planet, wie wir in brauchen, unbeschadet verkraften kann, diametral entgegensteht und:

Keine Lösung, die uns bei der Bewältigung der Klimakrise hilft.  Oder die für unser Überleben als Menschen grundlegend notwendigen Bedingungen auf unseren Planeten für künftige Generationen erhält.

Die Frage – ist die Norm daran schuld oder die Art, wie sie verstanden wird?

Danke nun auch Dir, Paul Schmitz: Du hast uns noch einmal verdeutlicht, auf welchen physiologischen Studien und Forschungen die ermittelten Werte in diesem Regelwerk basieren.

Außerdem welchen persönlichen, physiologischen und wirtschaftlichen Vorteil die Norm – professionell angewandt – in optimaler Abstimmung von Beleuchtung und Gestaltung bringt.

Es ist klar, daß die Ergebnisse physiologischer Forschungen zugunsten ihrer Validierbarkeit nie die Wirklichkeit in Gänze widerspiegeln können. Unter Laborbedingungen und / oder Ausschluss diverser anderer Aspekte entstehend und in der Zusammensetzung der Probandengruppen nicht die gesamte Menschheit repräsentierend, sind sie nicht als absolut zu betrachten, sondern eben relativ = im Kontext.

Und klar ist, daß man die Norm in jedem Fall über die Tabellen hinaus ganz lesen sollte, wenn man sich dazu ermächtigt fühlt, diese anzuwenden – inklusive der erläuternden Texte >> das könnten man als Gesetz betrachten; dann steht sie den Nachhaltigkeitszielen nicht entgegen.

Eine spannenden Diskussion folgte danach, in einiges vertieft, aber auch viel mehr Facetten des Themas wenigstens angerissen wurden – es gibt hier noch reichlich Trialog-Bedarf.

Besonders deutlich wurde, wie groß die Diskrepanz zwischen den eigentlichen Zielen der technischen Empfehlung und ihrer tatsächlichen Anwendung ist. Sicher nicht im Planungsalltag der international und hoch professionell unter optimalen Projektanforderungen arbeitenden Büros der deutschen Lichtplaner-Hauptstadt Berlin. Aber in der viel weiter verbreiteten täglichen Praxis, die – kurzfristig auf Investitionskosten und Energieeffizienz fokussiert – ästhetische und physiologische Aspekte, aber auch Wahlmöglichkeit und langfristige Effekte und nicht selten das Einbeziehen von Fachplanern hintenanstellt.

Ein guter Grund mehr, das „Wie“ des Beleuchtens in die Amtsstuben, Kammern, Innungen, den Handel und nicht darauf spezialisierte Architektur- und Planungsbüros, sprich – in die Breite der Gesellschaft und die Politik zu bekommen und mit all Diesen zu thematisieren.

Das ist das Ziel des Symposiums ZUKUNFTSFÄHIG BELEUCHTEN! Ein Anfang und guter Grund mehr, es zu unterstützen!



Außerdem:

Herzlich willkommen bei Gather Around Light!

IALD CH / D & Women in Light

Gebrauchtgeräte-Börse

der AG Nachhaltigkeit der LiTG für gebrauchte Lichtmessgeräte: Es sind noch ein paar Prozesse in der Entwicklung; ich melde mich, sobald ich mehr weiß

Sommerfrische

einen schönen Urlaub im August!

Zeit zum Feiern!

Sommerfest in Werder / Havel
am 02.09.2023, weitere Informationen folgen im nächsten Newsletter.

Anmeldung Sommerfest

September

13.09.2023, 17-19:00
Abschlussvortrag Prof. Axel Stockmar

Im Rahmen einer Veranstaltung der LiTG-Bezirksgruppe Berlin-Brandenburg hält Prof. Axel Stockmar den (voraussichtlich) letzten Vortrag seiner Laufbahn an der TU Berlin.

Oktober

10.10.2023:
- Projektvortstellung Lichtvision,
- Nominierte & Gewinner Dt, Lichtdesignpreis - Oliver Chisten Lichtplanung -
Nationalparkpromenade Norddeich – Das Deck

  • mit Anmeldung über Nuudel
  • bei einer Teilnahme von weniger als 10 analogen Personen machen wir das Ganze doch ausschließlich online
  • bei weniger als 15 TN insgesamt verschiebe wir es auf einen späteren Termin

November

08.11.2023:
- voraussichtlich: Zukunftsfähig beleuchten - Symposium

Dezember

12.12.2023:
- Jack Be Nimble: FAILURE
- Weihnachtsfeier - hybrid, voraussichtlich im Café Petit Pâté

Archenhold-Sternwarte, Alt-Treptow, 12435 Berlin

05.   imprint.

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